Die Verteidiger von Tsingtau und ihre Gefangenschaft in Japan (1914 bis 1920)
Historisch-biographisches Projekt von Hans-Joachim Schmidt (seit 2002)


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Das Buch mit dem hier abgebildeten Titel erschien 1915, bald nachdem das deutsche Pachtgebiet Kiautschou (China) mit seinem befestigten Platz Tsingtau nach mehrwöchigen Kämpfen von September bis November 1914 von japanischen Streitkräften erobert worden war.
Für etwa 4700 Männer begann Ende 1914/Anfang 1915 die Zeit der Gefangenschaft in Japan. Die meisten kehrten erst Anfang 1920, also nach mehr als fünf Jahren, in die Heimat oder in ein anderes Land ihrer Wahl zurück.

Ausflug 1915 in Fukuoka
unbekannt

 

Was ist hier?


→ → Veranstaltungskalender 2014/22 – Stand 23.06.2022
 
23.06.2022 [15] Alfred Meyer-Waldeck, der letzte deutsche Gouverneur von Kiautschou, wurde noch nicht durch eine Biographie gewürdigt. Ich beginne hier vorbereitend damit, einige Daten zu dieser bemerkenswerten Persönlichkeit zusammenzustellen.
 
03.06.2022 [14] Unser Freund Kosaka hat mit Newsletter Nr. 748 einen weiteren Forschungsbeitrag bereitgestellt und mit Nr. 749 eine Such-Anfrage des Redakteurs veröffentlicht. Vielen Dank!
 
03.05.2022 [13] Fotos eingefügt von Otto Max Hasenbein, Emil Krüger, Paul Plambeck, Paul Preuße und Bruno Thies.
 
26.04.2022 [12] Im Marugame-Newsletter Nr. 746 wird über die Ausstellung anlässlich des 150. Geburtstages des Bando-Lagerkommandanten Matsue berichtet und in Nr. 747 über den Besuch des Urenkels des ehemaligen Gefangenen Leutnant Kühlborn, dessen Autobiographie dem Redakteur vor 15 Jahren zuging.
 
15.04.2022 [11] Fotos eingefügt von Martin Heinemann, Gustav König, Ludwig Schuster und Fritz Vogt; neue Kontakte mit Angehörigen von Ludwig Sieweke und – aus Neuseeland! – Herbert Straehler (mit Foto).
 
25.03.2022 [10] Newsletter Nr. 744 aus Marugame verweist auf drei Beiträge im Forschungsbericht Nr. 17 [siehe unten #06] sowie auf einen Beitrag aus dem Jahr 2009 zur Geschichte des Lagers Oita, Nr. 745 auf einen weiteren Beitrag.
 
19.03.2022 [09] Eingefügt: Fotos von Wilhelm Baltes, Carl Döll, Arthur Fuhr, Julius Gerlach und Fritz Gersdorf.
 
06.03.2022 [08] In Newsletter Nr. 743 aus Marugame wird auf einen (japanischen) Kriminalroman hingewiesen, der erstaunliche Bezüge zu einem prominenten Kriegsgefangenen aufweist, nämlich zu dem Maler und Grafiker Fritz Rumpf.
 
05.03.2022 [07] Eingefügt: Fotos von Adam Gregor, Karl Mohrmann, Eberhard Radke, Ludwig Schulz und Max Wölk.
 
02.03.2022 [06] Im Newsletter Nr. 741 unserer Freunde von der Forschungsgruppe Marugame geht es um den gerade erschienenen 17. (japanischen) Forschungsbericht des Deutschen Hauses mit Beiträgen von Kishimoto, Mori, Hasegawa, Tamura, Minamikawa und Ido. (Newsletter Nr. 742 enthältlich eine Adressenkorrektur.)
 
01.03.2022 [05] Soeben eingetroffen: die 21. deutsche Ausgabe der »Ruhe«, des Jahresberichts des Deutschen Hauses in Naruto/Japan; Dank an Mori Kiyoharu und die Herausgeber Hasegawa Sumiko und Dario Streich.
 
30.01.2022 [04] Newsletter Nr. 740 unserer Freunde in Marugame, der erste in diesem Jahr, weist auf Informationen und Fotos zum Lager Shizuoka hin, dem kleinsten in Japan. Unser Dank geht, wie immer, an KOSAKA Kiyoyuki.
 
28.01.2022 [03] Im Deutschen Haus Naruto (Bando) findet ab heute bis zum 27.03.2022 eine Ausstellung statt unter dem Titel »Hermann Hansen und das Tokushima (MAK) Orchester – die musikalischen Aktivitäten der deutschen Kriegsgefangenen in Tokushima und Bando«.
 
20.01.2022 [02] Kontakte mit Angehörigen/Bekannten/Kennern früherer Tsingtauer: Karl Ehlers, Karl Feuerbach, Fritz Sachsse, Friedrich Wagner (mit Foto) und Hans Ziehe.
 
06.01.2022 [01] Vor genau 110 Jahren verließ ein »Ablösungstransport« Cuxhaven in Richtung Tsingtau. Christian Kugel, einer der Mitreisenden, hat darüber ein kurzes, aber interessantes Tagebuch geführt, das von seinem Enkel zur Verfügung gestellt wurde – vielen Dank!
 
16.12.2021 [44] Bis kommenden Mai läuft in Berlin eine Ausstellung über den prominenten »Wandervogel« Karl Fischer, der in den Lagern Matsuyama und Bando untergebracht war. – Dank an G. Krebs.
 
15.12.2021 [43] Wir beschließen das – insgesamt wenig erfreuliche – Jahr mit dem Hinweis auf die Newsletter Nr. 737 bis 739 unserer japanischen Freunde. In Nr. 737 geht es um Veranstaltungen in Oita und Aonogahara, in Nr. 738 nochmals um Oita, in Nr. 739 nochmals um Aonogahara (Ausstellung und Konzert).
 
05.11.2021 [42] Kontakte mit Angehörigen/Bekannten/Kennern früherer Tsingtauer: Ernst Kluge, Rudolf Mahnfeldt, Johann Stuhlsatz, August Weishaupt (mit Foto) und – aus Tschechien – Anton Gill (mit Foto).
 
22.10.2021 [41] Unser langjähriger Korrespondent KOSAKA Kiyoyuki hat im September in Hiroshima einen lehrreichen Vortrag gehalten, in dem er die Geschichte des »Baumkuchens« in Japan erzählt und damit zugleich das Schicksal des Karl Juchheim, des Lagers Ninoshima und der Stadt Hiroshima, auf die 1945 die erste Atombombe abgeworfen wurde. Für die Bereitstellung der deutschen Übersetzung sei ihm herzlich gedankt!
 
21.10.2021 [40] Die Forscher in Marugame sind derzeit sehr rege: In Newsletter Nr. 735 wird auf einen sehr interessanten Artikel über das Lager Oita verwiesen, in Nr. 736 auf Forschungen über Gefangene im II. Weltkrieg.
 
15.10.2021 [39] Im Marugamer Newsletter Nr. 734 geht es um den Besuch des deutschen Militärattachées Kiesewetter in Oita.
 
14.10.2021 [38] Manche Japan-Heimkehrer brachten das Erinnerungsblatt »Unseren Leuten in Ostasien« aus der Gefangenschaft mit. Wir beschreiben kurz, was er damit auf sich hat.
 
13.10.2021 [37] Eingetroffen: Newsletter Nr. 733 aus Marugame. Darin wird eine Fotoausstellung in Oita zum Gedanken an das dortige Lager vorgestellt und verlinkt, ebenso der Vortrag »Die Atombombenkuppel und Baumkuchen« unseres Freundes KOSAKA Kiyoyuki, den er im September in Hiroshima hielt.
 
30.09.2021 [36] Zu dem hier veröffentlichten Reisebericht von Peter Kaulmann erreichten uns wertvolle, in die Fußnoten übernommene Hinweise von Oliver Mayer aus Nagoya – herzlichen Dank an ihn!
 
21.09.2021 [35] Eingetroffen: Newsletter Nr. 732 aus Marugame, worin es nochmals um den Dolmetscher AOYAMA in Kurume geht, der 1916 einen interessanten (positiven) Bericht über das Lager eröffentlichte.
 
20.09.2021 [34] Eingefügt: Fotos von Eduard Janda, Stefan Nowak, Johannes Rehding, Georg Söyka, Erich Szelies und Viktor Wollny.
 
15.09.2021 [33] Eingetroffen: Newsletter Nr. 731 aus Marugame, worin es um den Dolmetscher AOYAMA in Kurume geht und um das Buch unseres Korrespondenten Dr. IMAI Hiromasa über dieses Lager.
 
14.09.2021 [32] Der dritte Teil des Tagebuchs von Erich Kaul beinhaltet die Zeit im »guten« Lager Narashino, wo aber nicht alles zum Besten stand, und die Heimreise.
 
13.09.2021 [31] Eingefügt: Fotos von Friedrich Duckstein, Rudolf Eberhardt, Bruno Frinke, Josef Krämer, Max Mauermann und Oskar Quandt.
 
29.08.2021 [30] Der zweite Teil des Tagebuchs von Erich Kaul handelt von der neuneinhalbmonatigen Gefangenschaft im Lager Tokyo-Asakusa.
 
28.08.2021 [29] Eingefügt: Fotos von Artur Dillge, Josef Jung, Albert Ohlendorf, Otto Orthmann, Max Pechbrenner und Franz Plewe.
 
08.08.2021 [28] Der Heizer Erich Kaul hat ein umfangreiches und interessantes Tagebuch hinterlassen. Nachdem inzwischen eine Übersetzung ins Japanische vorliegt (→ 5.10.20), wurde auch die Genehmigung zur Wiedergabe in diesem Portal erteilt. Teil 1 (von 3) schildert die Ereignisse bis zur Kapitulation Tsingtaus im November 1914.
 
06.08.2021 [27] Aus aktuellem Anlass: Wussten Sie, dass ein »Tsingtauer« vor 121 Jahren Doppel-Olympiasieger im Schwimmen wurde? Es handelt sich um den Bremer Werftbeamten Ernst Hoppenberg!
 
01.08.2021 [26] Zu einer Gedenkfeier trafen sich ehemalige »Tsingtauer« unter anderem 1924 in Berlin, wie aus einem Zeitungsbericht hervorgeht.
 
28.07.2021 [25] Kontakte mit Angehörigen/Bekannten/Kennern früherer Tsingtauer: Arthur Daudert, Alois Fessler, Richard Göpfert, Georg Möller und Heinrich Stern (Semper).
 
27.07.2021 [24] Eingetroffen: Newsletter Nr. 729 und 730 aus Marugame. In letzterem wird eine neue Publikation vorgestellt: »160 Jahre deutsch-japanische Beziehungen: Über die militärische Zusammenarbeit hinaus«. (Hierauf werden wir in Kürze näher eingehen.)
 
24.07.2021 [23] Eingefügt: Fotos von Erich Elle, Carl Oetje, Walter Petrick, Felix Sepinski, Georg Zach und Heinrich Zilosko.
 
08.07.2021 [22] Auch zwischen den Weltkriegen trafen sich »Tsingtauer« regelmäßig, wie ein Zeitungsbericht aus dem Jahr 1938 belegt.
 
06.07.2021 [21] Newsletter Nr. 728 aus Marugame informiert über den kommenden Forschungsbericht des »Deutschen Hauses« in Naruto.
 
05.07.2021 [20] Das interessante Tagebuch des Marinefeldartilleristen Josef Jung schildert besonders ausführlich Hin- und Rückreise nach Ostasien und die Kämpfe im Herbst 1914. (Dank an Hermann Josef Jung.)
 
17.06.2021 [19] Eingefügt: Fotos von Karl Benkmann, Christian Borchert, Gustav Böttcher, Otto Coerper, Wolfgang Griesbacher und Hans Heimendahl
 
15.06.2021 [18] In Newsletter Nr. 727 aus Marugame geht es um ein Grab in Oita und um die Begegnung eines Japaners mit dem deutschen Psychiater Emil Kraepelin.
 
04.06.2021 [17] Die Freunde aus Marugame haben Newsletter Nr. 726 versandt. Hauptinhalt: ein Zeitungsbericht über den Umzug der Gefangenen aus dem Lager Osaka nach Ninoshima im Februar 1917.
 
03.06.2021 [16] Eingefügt: Fotos von Richard Ilgner, Richard Kaie, Erich Kaul, Fritz Koch, Robert Kraiczek und Gustav Möller.
 
29.05.2021 [15] Die Freunde aus Marugame haben Newsletter Nr. 725 versandt. Darin wird ein Lokalhistoriker aus Oita vorgestellt, der auch Postkarten aus dem damaligen Gefangenenlager sammelt.
 
28.05.2021 [14] Kontakte mit Angehörigen/Bekannten/Kennern früherer Tsingtauer: Otto Dietz, Stefan Drazkiewicz, Rudolf Schlierbach, Alwin Weber – alle mit Foto – und Walter Eckert.
 
27.05.2021 [13] Newsletter Nr. 724 aus Marugame erinnert daran, dass 1919 in Hiroshima die große Ausstellung mit Exponaten aus dem Lager Ninoshima stattfand, bei der auch Juchheim seinen Baumkuchen präsentierte.
 
18.05.2021 [12] Eingefügt: Fotos von Hinrich Ahrens, Paul Ahrens, Gustav Ammann, Max Anschütz, Albert Baschlebe und Jürgen Bösch. – Dank an Wilhelm Kreimeyer.
 
10.05.2021 [11] Newsletter Nr. 723 aus Marugame macht auf ein neues japanisches Buch über den »Baumkuchen«-Konditor Carl Juchheim aufmerksam.
 
23.04.2021 [10] Kontakte mit Angehörigen/Bekannten/Kennern früherer Tsingtauer: Adolf Berker, Hans Kastner (mit Foto), Erich Kaul, Robert Kraiczek, Paul Mund und Heinrich Wetzel.
 
18.04.2021 [09] Newsletter Nr. 722 aus Marugame befasst sich wiederum mit dem Engel-Orchester und der Ausstellung.
 
02.04.2021 [08] Eingefügt: Fotos von Emil Edelmann, Albert Fäcknitz, Georg Fröhlich, Walter Schreiber, Josef Schulz und Helmut Schulze.
 
29.03.2021 [07] Newsletter Nr. 721 aus Marugame befasst sich mit dem Nachkommen des Gefangenen Kiesewetter und mit der geplanten Ausstellung zum 140. Geburtstag von Paul Engel (*05.06.1881).
 
09.02.2021 [06] In Newsletter Nr. 720 aus Marugame wird die 43. (japanische) Ausgabe der »Ruhe« vorgestellt.
 
02.02.2021 [05] Die fleißigen Freunde aus Marugame haben Newsletter Nr. 719 versandt. Sie berichten darin über die vierbändige Neuausgabe der Bandoer Lagerzeitschrift »Baracke«.
 
31.01.2021 [04] Eingefügt: Fotos von Peter Sturm, Georg Wassermann, Paul Winterscheidt, Karl Wißwässer und Heinrich Wolczik.
 
19.01.2021 [03] Im Beitrag (Newsletter) Nr. 718 unserer Freunde von der Forschungsgruppe Marugame geht es nochmals um den Forschungsbericht.
 
15.01.2021 [02] Kontakte mit Angehörigen/Bekannten/Kennern früherer Tsingtauer: Anton Gill (mit Foto), Arthur Joerusch (mit Foto), Friedrich von Kessinger, Balduin Tischer (mit Foto) und Günther von Wilucki.
 
14.01.2021 [01] Im Beitrag (Newsletter) Nr. 717 unserer Freunde von der Forschungsgruppe Marugame geht es um den gerade erschienenen 16. Forschungsbericht.
 
31.12.2020 [39] Als versöhnlicher Ausklang dieses schwierigen Jahres ist der kleine Bericht über das »Abschiedsfest« gedacht, welches 1919 von den deutschen Offizieren im Lager Kurume veranstaltet wurde.
 
24.12.2020 [38] Im Beitrag (Newsletter) Nr. 716 unserer Freunde von der Forschungsgruppe Marugame geht es nochmals um Paul Kiesewetter und seine Nachkommen.
 
19.12.2020 [37] Eingefügt: Fotos von Ernst Mittag, Erwin von Möller, Fritz Moog, Hellmuth von Mücke und Karl Ostmann.
 


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Internetrecherche

Wenn Sie das Gesuchte, z.B. eine bestimmte Person, auf diesem Wege nicht finden, dann zögern Sie nicht, mir eine Nachricht zu schicken! Gerade bei Personennamen und Wohnorten gibt es eine relativ hohe Fehlerquote in den vorhandenen Unterlagen, und manchmal habe ich auch Informationen, die noch nicht veröffentlicht sind.
 


Im Zentrum des Projekts stehen der Japanisch-deutsche Krieg von 1914 und die Gefangenschaft in Japan bis 1920. Zum besseren Verständnis werden darüber hinaus auch die Geschichte des Pachtgebiets Kiautschou betrachtet sowie die Auswirkungen der Ereignisse bis in unsere Zeit. Problem: Viele Dokumente zu Kiautschou sind verloren gegangen.

Zugleich ist dies ein biographisches Projekt, welches das – sicher nicht vollständig erreichbare – Ziel verfolgt, eine Sammelbiographie (Prosopographie) der Personen aus dem Deutschen Reich und aus Österreich-Ungarn zu erstellen, die sich vor hundert Jahren aus unterschiedlichen Gründen im Fernen Osten aufhielten und in den Strudel des Ersten Weltkrieges gerieten. Problem: Die Personalakten der Kaiserlichen Marine sind größenteils verloren gegangen, so dass die Lebensläufe der meisten Personen »rekonstruiert« werden müssen.

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Hinweis: Es besteht eine enge Kooperation mit einem japanischen und einem weiteren deutschen Projekt (siehe Menüleiste links). Darüber hinaus gibt es weitere ansehnliche Internet-Portale zu Tsingtau (Qingdao) einst und jetzt (siehe die Verweis-Liste).

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Einschränkung: Seit Ende 1897 gab es deutsche Soldaten in Tsingtau, die – von den Berufssoldaten abgesehen – regelmäßig ausgetauscht wurden. Infolgedessen mögen vor dem Krieg mehr als 15.000 Soldaten zwei Jahre oder länger dort gewesen sein, nicht gerechnet die Schiffsbesatzungen. Mit Ausnahme derer, die 1914 noch dort waren, gibt es keine Listen oder Akten zu diesen Leuten, die deshalb leider aus dem Projekt herausfallen.

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Haben Sie Interesse, sich an der Arbeit zu beteiligen? Kennen Sie vielleicht jemanden aus dem Bekannten- oder Freundeskreis – oder sogar aus der eigenen Familie –, der eine Beziehung zum Thema hat? Verfügen Sie sogar über Dokumente, Fotos und dergleichen? Für jeden Hinweis bin ich dankbar.
Achtung: Ich bin kein Sammler, sondern Historiker, was bedeutet: Ich kaufe oder verkaufe in der Regel nichts, suche »nur« Material für meine Dokumentation.

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Zur Entstehung des Projekts:
Es begann mit einem Zufallsfund: Meine Frau entdeckte auf dem Dachboden unseres 1984 im Saarland erworbenen Hauses einige Dokumente des früheren Eigentümers, der, wie sich herausstellte, 1912-1914 in Tsingtau Soldat war und anschließend bis 1920 in japanischer Gefangenschaft. Sie bewog einen gemeinsamen Bekannten und mich dazu, die Fundstücke in Buchform zu präsentieren.
Mailänder
Die Beschäftigung mit dem Thema machte mir so viel Freude, dass ich beschloss, die Recherchen auf – zunächst – alle Personen aus der Saargegend auszudehnen, später dann auf alle ungefähr 5.000 Kombattanten und Nichtkombattanten, die sich auf dem ostasiatischen Kriegsschauplatz aufhielten und einen Bezug zu Tsingtau hatten, sowie auf jene, die sich später einer »Tsingtau-Kameradschaft« anschlossen.
Etwas verrückt vielleicht, aber anfängliche Zweifel schwanden, je mehr Partner und Freunde in Japan gefunden werden konnte, das ich im Herbst 2005 mit meiner Frau erstmals besuchte. Aber auch in anderen Teilen der Welt – z.B. in Qingdao (Tsingtau), das wir im Herbst 2014 besuchten – finde ich heute engagierte Unterstützung und lerne interessante Menschen kennen.
Letzteres ist auch der Hauptertrag des Projekts, das von Anfang an vollständig aus eigenen Mitteln finanziert wird.
 

 

Beiträge zur Verbesserung und Ergänzung der auf diesen Seiten gegebenen Informationen sind stets willkommen. Bitte senden Sie mir eine E-Mail.


 

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Dieses Impressum wurde zuletzt geändert am 25.05.2018.


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Diese Erklärung wurde zuletzt geändert am 25.05.2018.